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Lehmexpress 2021

Ich organisierte im Februar ein Meeting mit Zouhair Bennani und Denise, eine Studentin aus Stuttgart, und wir fuhren gemeinsam nach Asslim. Denise organisierte ein universitäres Projekt, Aufmaß und Restauration und Umnutzung der anliegenden alten und nicht mehr benutzten Moschee. Und Zouhair mit seinem Aufmaß Team machten Pläne der Schule für die Baugenehmigung der Atlas Chantiers. Denn wir wurden vom Bürgermeister aufgefordert einen Antrag zu stellen, um eine Genehmigung für Strom und Wasser zu bekommen. Im Moment leben wir noch mit einer Ausnahmegenehmigung.

Auch wollte ich Kontakt zur deutschen Botschaft in Rabatt aufnehmen, um eine offizielle Anerkennung der Atlas Chantiers zu bekommen. Auch machte ich in Zagora Besuche in Ministerien und Organisationen, um unser Projekt vorzustellen und zu fragen was der richtige Weg ist. Sie empfahlen mir mich an die deutsche Botschaft zu wenden und mein Vorhaben dort vorzulegen. Auch hatte ich drei Termin mit marokkanischen Vereinen im Antiatlas gemacht, um Sanierungsmaßnahmen an den alten historischen Agadiren zu besprechen.
Doch es kam ganz anders. Am Abend vor meiner Abreise bekam ich die Information das der deutsche Botschafter in Rabat ausgeladen worden ist, also die Botschaft nur noch eingeschränkten Dienst machte und alle Vereine und staatlich, stätische und kommunale Institutionen keine Vereinbarungen mit Deutschen Organisationen machen dürfen.

Somit wurden alle meine Kontakte und Termine hinfällig und ich saß in Asslim auf heißen Kohlen. Mir wurde abgeraten im Land zu reisen und ich hatte unerwartet ein paar Urlaubstage.

Hinzu kam das alle Flüge nach Deutschland, auch die über europäischen Drittländer, storniert wurden. Ich saß mit Denise in Marokko fest. Doch zum Glück fand Denise ihre Mutter noch zwei Flüge über Istanbul nach Deutschland von Casablanca. Es waren Sonderflüge und das letzte Flugzeug brachte uns nach Hause. Eine Tortur von drei Tagen Bus, Bahn, Flug und warten, warten, warten.

Oktober 2021
Jetz bin ich in meiner Schule für zwei Wochen und organisiere in der Kommune Kontakte zum Bürgermeister wegen fester Adresse, Wohnort, Postadresse, Card National und meine Hochzeit, die sehr aufwendigen Papierkram beinhaltet. Ja, ihr habt richtig gehört, ich werde eine Frau aus dem Ort heiraten und wenn die Schule eröffnet ist, werde ich auch hier überwiegend leben. Die Behörden werfen einem viele Steine in den Weg und alles ist recht mühselig. Doch es kommen auch positive Informationen. Die Uni Hannover will in der ersten Gruppe im März mit 25 Personen nach Asslim kommen. Somit hat mein Gespräch heute Abend einen Sinn. Ich erarbeite gerade das Programm für nächstes Jahr.

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